Wenn eine Operation, eine stationäre Behandlung oder eine weiterführende Abklärung erforderlich ist, sind wir in den neuen Kliniken Calw für Sie da. Auch in Notfällen steht Ihnen unsere Zentrale Notaufnahme rund um die Uhr zur Verfügung. Hier werden akute Beschwerden schnell eingeschätzt und die notwendigen diagnostischen und therapeutischen Schritte unmittelbar eingeleitet. Patientinnen und Patienten erwartet moderne Medizin in einem Umfeld mit klaren Strukturen, kurzen Wegen und gut abgestimmten Abläufen. Die Fachbereiche arbeiten eng zusammen, über Berufsgruppen hinweg, sodass Diagnostik und Behandlung effizient ineinandergreifen – im Notfall ebenso wie bei geplanten Eingriffen.
Als Teil des Gesundheitscampus Calw ist das Klinikum zudem mit ambulanten Angeboten und weiteren Gesundheitsdienstleistern vernetzt. Dadurch bleiben Behandlungen auch über den stationären Aufenthalt hinaus koordiniert – von der ersten Untersuchung bis zur Nachsorge.
Klinikrundgang ◦ Medizinvoträge ◦ Erlebnis- & Infobereich mit Shuttle-Service aus der Calwer Innenstadt
Mit dem Ausbau der Schmerztherapie und der Geriatrie stärkt der Neubau in Calw gezielt die Versorgung älterer Menschen. Die Behandlung ist speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt – insbesondere auch für Patientinnen und Patienten mit mehreren Erkrankungen. Entdecken Sie in der folgenden Fotostrecke, wie Medizin und moderne Gebäudetechnik in unserer Altersmedizin ineinandergreifen.
Licht, das den Alltag unterstützt. Tageslicht spielt eine wichtige Rolle für Wohlbefinden und Orientierung. Große Fenster sorgen für Helligkeit und unterstützen den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Warme, blendfreie Beleuchtung schafft eine angenehme Atmosphäre.
Sicher und eigenständig bewegen. Nachts hilft eine sanfte, indirekte Beleuchtung – etwa auf dem Weg zur Toilette – dabei, sicher aufzustehen. Kontraste zwischen Boden, Wänden und Möbeln erleichtern zusätzlich die Orientierung und fördern die Mobilität.
Vertrautes schafft Vertrauen. Große Uhren und gut sichtbare Kalender helfen dabei, den Überblick über Zeit und Tagesablauf zu behalten. Persönliche Gegenstände wie Fotos, Brille oder vertraute Alltagsobjekte am Bett vermitteln Sicherheit. Um diese Vertrautheit bewusst zu fördern, wurde ein Fotowettbewerb ins Leben gerufen. Motive aus der Region bringen nun ein Stück Heimat in die Patientenzimmer – und schaffen eine Umgebung, die Orientierung, Geborgenheit und Würde unterstützt.
Klare Wege helfen, sich sicher zu fühlen. Deshalb sind die Flure bewusst übersichtlich gestaltet. Farben sowie gut erkennbare Symbole und Bilder – zum Beispiel an Toiletten- und Zimmertüren – erleichtern die Orientierung im Alltag. Die Motive des Fotowettbewerbs, die großformatig in den Patientenzimmern hängen, finden sich auch in kleiner Form an den jeweiligen Zimmertüren wieder. So wird das eigene Zimmer leichter wiedererkannt und selbstständig wiedergefunden. So entsteht eine Umgebung, die Orientierung stärkt, Sicherheit vermittelt und Selbstständigkeit unterstützt.
Orientierung, die Sicherheit gibt. Durchgängige und durch indirekte Beleuchtung gut erkennbare Handläufe in den Fluren geben Halt. Offene Sichtachsen und Ausblicke nach draußen schaffen Orientierung und Verbindung zur Umgebung. So finden sich Patientinnen und Patienten leichter zurecht – selbst in ungewohnter Umgebung.
Patientenzimmer mit Wohngefühl. Die Zimmer sind so gestaltet, dass sie Sicherheit und Vertrautheit vermitteln. Wohnliche Einrichtung ergänzt die funktionale Ausstattung und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Stabile Sessel mit Armlehnen unterstützen beim selbstständigen Aufstehen. Schallabsorbierende Materialien reduzieren Geräusche und tragen zu einer ruhigen Umgebung bei – wichtig, um Stress und Verwirrtheit vorzubeugen.
Sicherheit und Begegnung. Aufenthaltsbereiche, die wie kleine Wohnzimmer gestaltet sind, laden zum Verweilen und zum Austausch mit Angehörigen ein. Auch geschützte Außenbereiche wie Gärten oder Terrassen ermöglichen Bewegung an der frischen Luft – sicher und begleitet.
Die geriatrische Versorgung ist demenz- und delirsensibel gestaltet. Das bedeutet: Abläufe, Betreuung und auch die räumliche Gestaltung sind darauf ausgerichtet, Orientierung zu geben, Sicherheit zu vermitteln, Stress zu reduzieren und Selbstständigkeit zu erhalten. Eine ruhige, klar strukturierte Umgebung mit vertrauten Elementen unterstützt dabei die Genesung. So entsteht eine Altersmedizin, die fachlich kompetent ist – und zugleich menschlich nah.
189 Betten schaffen Raum für moderne stationäre Versorgung. Über 500 Mitarbeitende werden hier täglich für Patientinnen und Patienten da sein. Hinter starken Fundamenten, hochmoderner OP-Technik und digitaler Vernetzung entsteht ein Klinikum, das medizinische Qualität mit Verlässlichkeit verbindet.
Tausende Meter Leitungen, intelligente IT-Systeme, leistungsfähige Lüftungsanlagen und eine nachhaltige Energieversorgung sorgen im Hintergrund dafür, dass Informationen sicher fließen, saubere Luft schützt und Abläufe reibungslos funktionieren. Moderne Medizintechnik ermöglicht präzise Diagnostik und sichere Eingriffe – unterstützt durch eine Infrastruktur, die auf Effizienz und Sicherheit ausgelegt ist.
Unser Zielbild
Mit der Medizinkonzeption 2030 erhalten alle Standorte im KVSW eine langfristige Zukunftsperspektive. Das abgestufte Versorgungskonzept bietet für Patientinnen und Patienten eine wohnortnahe Erst- und Notfallversorgung und gleichzeitig bestmögliche Qualität und Spezialisierung im Netzwerk des Verbundes.
Die Kliniken Calw übernehmen dabei eine zentrale Rolle in der regionalen Akutversorgung. Mit einer 24/7-Notfallversorgung und klar definierten medizinischen Schwerpunkten steht es für verlässliche Versorgung auf hohem Niveau. Der Neubau schafft dafür die baulichen und strukturellen Voraussetzungen, durch eine moderne Infrastruktur, kurze Wege und optimale Abläufe – eingebettet in einen zukunftsweisenden Gesundheitscampus.
So verbindet Calw starke regionale Präsenz mit der Expertise und Leistungsfähigkeit des gesamten Verbundes.
Die neuen Kliniken Calw befinden sich in der Mildred-Scheel-Straße 1 in 75365 Calw.
Die neuen Kliniken Calw sind sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Fahrrad und dem Auto gut erreichbar.
ÖPNV: Seit dem 06. April 2025 bedient die Buslinie 630 den neuen Standort in Calw. Das Klinikgelände wird über die eigens eingerichtete Bushaltestelle „Gesundheitscampus“ direkt angefahren. Von ihr aus ist der Neubau dann in wenigen Minuten und gut fußläufig zugänglich.
Fahrrad: Am neuen Standort werden in einem gesicherten Bike-Safe zukünftig über 120 Fahrradstellplätze installiert.
Pkw: Auf dem Gelände des Gesundheitscampus befindet sich ein kostenpflichtiges Parkhaus. Dort und im Außenbereich stehen den Besuchenden Parkplätze, die teilweise mit einer Ladeinfrastruktur ausgestattet werden, zur Verfügung.
Besuchszeiten: Normalstationen: 10:00 bis 20:00 Uhr Intensivstation: 14:00 bis 17:30 (oder nach Absprache)
Zentrale Notaufnahme: Die Zentrale Notaufnahme ist 24/7 erreichbar.
Kontakt: Die Pforte der neuen Kliniken Calw sind über 07051 14-0 erreichbar.
Die Besonderheit des neuen Standortes ist, dass der Neubau ein wesentlicher Teil des zukunftsweisenden Gesundheitscampus Calw ist. Der Gesundheitscampus zielt auf eine patientenorientierte und sektorenübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Professionen des ambulanten Sektors sowie zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor ab. Um eine möglichst enge Verzahnung in der Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, werden alle Abteilungen räumlich miteinander räumlich verbunden.
Der Patientenumzug wurde im Vorfeld detailliert geplant und in enger Abstimmung mit den Kolleginnen und Kollegen aus Medizin und Pflege, aber auch Administration und Logistik sorgfältig vorbereitet, sodass ein nahtloser Übergang vom alten an den neuen Standort sichergestellt ist. Der Auftrag ist es, alle Patienten aus ihren Zimmern im alten Standort sicher und unter medizinischer Betreuung in ihre neuen Zimmer im Neubau zu transportieren. Grundsätzlich steht die Patientensicherheit an erster Stelle. Im Altbau wird bis zum Umzugstag gearbeitet. Die Patientenversorgung bleibt so lange aufrechterhalten, bis der letzte Patient in den Neubau umgezogen ist. Parallel wird der Neubau am Umzugstag ab 6.00 Uhr in den Betrieb gehen und die ankommenden Patienten versorgen.
Der Einsatz wird so geplant, dass immer genügen Ressourcen für Notfälle zur Verfügung stehen. Für den Patientenumzug werden – zusätzlich zu den üblichen Rettungsmitteln – zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt, um neben den Umzugsfahrten die medizinische Notfallversorgung der Calwer Bevölkerung sicherzustellen. Für den Zeitraum des Patientenumzugs ist eine gemeinsame Einsatzleitung aus Klinikverbund Südwest und dem DRK Kreisverband Calw eingerichtet, die die Abläufe aktiv koordiniert und den Umzug fortlaufend begleitet.
Der Patientenumzug wird stationsweise am 18. April 2026 abgewickelt. Straßen werden hierfür nicht gesperrt. Am Altbau wird eine temporäre Ampelanlage aufgebaut, damit die Patiententransportfahrzeuge zügig verkehren können. Dadurch kann es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Die Notfallversorgung bleibt bis zuletzt bestehen, d.h. auch die Notfall-Operationen. Lediglich die elektiven OPs, d.h. planbare Eingriffe, werden in der Umzugswoche reduziert. Am Umzugstag selbst, am 18.04.2026, ist der Altbau bis 6.00 Uhr geöffnet. Zeitgleich nimmt der Betrieb im Neubau dann ab 6.00 Uhr den Betrieb auf, sodass keine Lücke bei der Versorgung von Patienten über die Notaufnahme entsteht.
©Klinikverbund Südwest